Meldungen
Landkarte mit allen Ansprechpartner vor Ort
Eine Landkarten mit allen Teams, die zur Durchführung von Workshops zum Programm „finanziell fit" bereitsstehen, und deren Kontaktdaten finden Sie ab sofort als PDF unter "Ansprechpartner vor Ort" oder hier.
finanziell fit wird weiter ausgebaut
Das Bildungsprogramm finanziell fit wird im Rahmen des Arbeitsbereichs „Jugend und Schulden“ des Schuldnerfachberatungszentrums (SFZ) der Universität Mainz weiter ausgebaut. Auf der Pressekonferenz und einer Fachtagung, die am Freitag, den 18.11.2011 von Familienministerin Irene Alt in Mainz eröffnet wurden, stellte Vera Lier (SFZ) das Bildungskonzept vor. „Finanz- und Wirtschaftskompetenz ist eine wichtige Voraussetzung, um mit dem Einkommen auszukommen. Das fängt schon beim Taschengeld an. Ich freue mich, dass es uns gelingt, Familien und Jugendliche zu erreichen und sie in Fragen rund ums Geld fit zu machen“, so Familienministerin Irene Alt, die gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Sparda-Bank Südwest eG, Hans-Jürgen Lüchtenborg, eine Zwischenbilanz von „finanziell fit“ zog. „‚Finanziell fit’ ist ein Programm, das alltagsnah an den Fragen der Menschen ansetzt. Wer gut informiert ist, dem fällt es leichter, sinnvoll mit dem vorhandenen Geld umzugehen und nicht in finanzielle Not zu geraten. Diese Hilfe zur Selbsthilfe entspricht ganz der genossenschaftlichen Grundidee der Sparda-Bank“, betonte Hans-Jürgen Lüchtenborg. Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG finanziert das Bildungsprogramm mit weiteren 57.500 Euro, nachdem sie bereits Anfang des Jahres die Anschubfinanzierung in Höhe von 50.000 Euro übernommen hatte. Dieses Geld wird für die Weiterbildung von insgesamt dreizehn Beraterteams aus Familieneinrichtungen genutzt. Die Beraterteams aus Häusern der Familie, Familienbildungsstätten, Familienzentren, Lokalen Bündnissen für Familien und Familieninitiativen wurden vom Schuldnerfachberatungszentrum geschult und bieten die Inhalte von „finanziell fit“ jungen Menschen und Familien in Form von Seminaren, Workshops und Themenabenden an. Bis Ende 2011 werden in rund 100 Veranstaltungen 1.000 Personen erreicht. Finanziell-fit-Teams bieten ihre kostenlosen Fortbildungen in Ingelheim, Bitburg, Koblenz, Katzenelnbogen, Kaiserslautern, Trier, Betzdorf, Speyer, Dienheim, Westerburg, Kaisersesch, Hillscheid und Kusel an. Konkrete Weiterbildungsangebote finden Sie unter "Veranstaltungen" und die entsprechenden Kontaktdaten der jeweiligen Einrichtungen unter "Ansprechpartner vor Ort".
Foto: Annika Welz (LZG)
Erste Reihe (v.l.): Ministerin Irene Alt (MIFKJF), Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Lüchtenborg (Sparda-Bank), Zweite Reihe: Gabi Schellhammer, Ute Rottler und Katharina Jackel (Neue Arbeit Westpfalz Kaiserslautern), Birgitta Brixius-Stapf (MIFKJF), Vera Lier (SFZ, Universität Mainz), Dritte Reihe: Harald Müller (MSAGD), Rainer Hoffmann, Andrea Kalkes und Manuela Hansen (Familienbildungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes, Bildungswerk Bitburg-Prüm), Andreas Manthe (Sparda-Bank), Vierte Reihe: Alke Peters (LZG), Daniel Hoffmann (MSAGD), Hartmut Bräumer (Lokales Bündnis für Familie Dienheim)
Symposium Verbraucherbildung am 24.11.2011
Das SFZ ist beteiligt bei der Umsetzung der Richtlinie Verbraucherbildung Rheinland-Pfalz. Beim Symposium des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz werden das Projekt finanziell fit und der Ansatz des SFZ zu Überschuldungsprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorgestellt.
Symposium zur Verbraucherbildung:
Konsum - Ernährung - Lebensstil. Verbraucherbildung als schulische Aufgabe
Weitere Informationen auf den Seiten des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz:
http://verbraucherbildung.bildung-rp.de/
Richtlinie Verbraucherbildung Rheinland-Pfalz (PDF)
Symposium Verbraucherbildung am 24.11.2011 (PDF)
Pressekonferenz sozialvital am 31.10.2011
Überschuldete Menschen bedürfen in besonderer Weise auch gesundheitlicher Prävention. Bei der Inanspruchnahme von Vorsorgemaßnahmen benötigen sie jedoch zumeist Unterstützung, da die Rechtslage schwer durchschaubar ist. Oft ist den gesetzlich Versicherten beispielsweise nicht bekannt, welche Vorsorgeuntersuchungen sie kostenlos in Anspruch nehmen können. „sozialvital“ möchte diesem Informationsdefizit entgegenwirken und Überschuldete, aber auch Multiplikatoren zur Thematik sensibilisieren und informieren.
Am 31. Oktober 2011 wurde die Homepage www.sozialvital.de freigeschaltet, die wichtige Informationen zu Leistungen des Gesundheitssystems leicht verständlich darstellt und zudem juristisches Hintergrundwissen liefert.
Das Projekt wurde vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit dem Schuldnerfachberatungszentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), im Rahmen von "Mainz - Stadt der Wissenschaft 2011", realisiert. Finanziell gefördert wurde es von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest.
Von links: Prof. Dr. Stephan Letzel und Ulrike Zier vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz, Hans-Jürgen Lüchtenborg, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Südwest eG, Beigeordneter Kurt Merkator, Dezernat für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit der Stadt Mainz, Dr. Carsten Homann und Joachim Wenzel vom Schuldnerfachberatungszentrum der Universität Mainz
Pressemeldung der Universität
Meldung beim Informationsdienst Wissenschaft vom 21.10.2011
Informationen zum Projekt bei "Mainz - Stadt der Wissenschaft 2011"
Pressekonferenz am 12.01.2011
finanziell fit Jugen / Familie wird mit Unterstützung der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest weiterentwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., Viva Familia – Servicestelle für Lokale Bündnisse und dem Vernetzungsbüro der rheinland-pfälzischen Familienzentren werden im ersten Quartal ehrenamtliche Weiterbildungsleiter geschult, die Bildungsangebote von finanziell fit vor Ort anbieten. Im ersten Schritt wird finanziell fit für Familien an 6 Standorten im Land angeboten. Weitere werden folgen.
Hans-Jürgen Lüchtenborg, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Südwest, übergibt von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales Sozialministerin Malu Dreyer einen Scheck in Höhe von 50.000 Euro.
Von links: Andreas Manthe (Sparda-Bank), Harald Müller (MASGFF), Joachim Wenzel (SFZ, Universität Mainz), Ministerin Malu Dreyer (MASGFF), Geschäftsführer Jupp Arldt (LZG), Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Lüchtenborg (Sparda-Bank), Birgitta Brixius-Stapf (MASGFF) Foto: Alke Peters (LZG)
Hintergrund-Informationen:
Flyer
Karte: Einrichtungen vor Ort
12.01.2011: Meldung der Landesregierung RLP
17.01.2011: Viva Familia
18.01.2011: idw - Informationsdienst Wissenschaft
18.01.2011: Pressemeldung JGU